WEB-SEMINAR
Gebäudediagnose Ökologie & Kreislaufwirtschaft

Termine 2022
Kurs 5

09.06.2022 13:30 – 19:30 Uhr
10.11.2022 13:30 – 19:30 Uhr

Weitere Kurse

ANERKENNUNG beantragt:

KfW/dena
WTA-Denkmal
BAKA
Architektenkammern:
Berlin
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Mecklenburg-Vorpommern
Hessen
Rheinland-Pfalz
Thüringen
Brandenburg
Schleswig-Holstein
Ingenieurkammern:
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Hessen
Thüringen
Baden-Württemberg
Bayern
Saarland
BAKA-Credits
weitere Kammern auf Nachfrage

Die Module #Gebäudehülle & #Gebäudetechnik #Ökologie & Umwelt

Grundlagen der Gebäudezustandsanalyse: Die ganzheitliche Erfassung vom Gebäude und die Erstellung des Maßnahmenplanes. Darstellung von Potentialen der Ökobilanz, Chancen und Risiken. Stärken-Schwächen-Profil – Lebenszyklus und Bewertungsprofil; Energiedaten – Energiesteckbrief; Ökobilanz; Detailuntersuchung, strategischer Maßnahmenplan, Kosten, auch unter Beachtung der Kriterien der Kreislaufwirtschaft.

Programm

Begrüßung und Vorstellung
Ankommen und Kennenlernen

Modul #ZA + #Ö + #BP + #E + #P
Bauzustandsanalyse – Einführung
Ziel und Nutzen der Gebäudezustandanalyse, Grundlagen der Gebäudezustandsanalyse mit Beispielen, Referenzen und wichtigen Begriffen

Modul #ZA + #Ö + #P
Lebenszyklus – Das Stärken-Schwächen-Profil (SSP)
Einführung: Lebenszyklusbetrachtung und Bewertungsprofil, digitale Gebäudebegehung mit Hinweisen für die geeignete Fotodokumentation, Vorstellung der Instrumente und Werkzeuge zur Bauzustandsanalyse wie idi-al, sowie Anwendungen zur Energieberechnung und Ökobilanz

Übung: Erstellen eines eigenen Projektes, Veranschaulichung mit importierten Fotos, Erarbeitung eines SSP, Bewertung mit entsprechendem Zustandprofil, Anwendung und Beispiele mit weiteren Softwarelösungen u.a. Energie und Ökobilanz

Pause

Modul #ZA + #E + #BP + #P + #Ö
Energiedaten und Detailuntersuchungen

  • Import Energieberechnung – Energiesteckbrief
  • Auswertung weiterer Untersuchungen wie z.B. Schadstoffe
  • Kostengrobschätzung
  • Maßnahmenplan: Erläuterungen und Empfehlungen
  • Zusammenführung von Maßnahmen und Kosten
  • Vorstellung weiterer externer Wekzeuge und Datenbanken

Übung: Erstellen eines „Handouts“, Zusammenführung der Ergebnisse als Dokumentation und von Soll-Ist-Profilen im idi-al Simulator (25 min)

Pause

Modul #ZA + #E + #R + D&E
Übung und Plenum
Abschlußtest, Abschlussdiskussion,
Austausch und Klärung von Fragen,
Aufgabe zur Abgabe: eigene Projektdokumentation erstellen

Jetzt zum Kurs anmelden!

20 % Frühbucherrabatt bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin.

Ihre Expertise
Fortbildung im modularen System gewerkeübergreifend, themenübergreifend, aufeinander abgestimmt, aufbauend für Einsteiger und Profis. Fachlicher Dialog mit
Teilnehmern und Referenten aus Wissenschaft und Praxis.
Bauen Sie sich Ihren individuellen Weiterbildungsfahrplan und sichern Sie sich Ihre Position am Markt.

Das Erfolgs-Kurs-Paket:
Vorträge – Tests – Dialog - Zertifikat

Programm und Referenten Kurs 5

Ulrich Zink
Dipl.-Ing. freier Architekt / BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. Immobilientherapeut, Experte Energieeffizienz, Bauforensiker

Integra Planen und Gestalten GmbH, Architekt in Berlin und Vorsitzender des BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. Architekturstudium, seit 1980 freier Architekt und seit 2008 Lehrauftrag an der Hochschule Augsburg.

Monika Göddeker
Altbauexpertin, Energieberaterin sowie Geschäftsführerin Architekturbüro Hülsmann GmbH, Münster (NRW) seit 1982

BAKA Mitglied seit 1990. Über 30 Jahre Altbauerfahrung in Beratung, Planung
und Baubgleitung. Anwenderin der idi-al Gebäudediagnose von Anfang an.
Erweiterte Ausbildung zur Energieberaterin 2008 und 2012 zur Schimmelpilzsachkunde.

Mitglied im BAKA Vorstand seit 2007
Motto: >Bestand erhalten und gestalten<

Modul #D&E
Dialog & Erfahrungsaustausch im Plenum
Mit diesem Modul ist das wichtigste Element in diesem neuen Seminarformat posi- tioniert: der Dialog, der Austausch, das Kennenlernen.

Moderation: Ulrich Zink                    Zeitraum: 20 min

Der Kurs erfolgt in synchroner Kommunikation. Fragen werden im Chat unmittelbar beantwortet.

Tests
Alle Teilnehmenden erhalten zu Beginn des Web-Seminars ein digital ausfüllbares Formular mit Multiple-Choice-Fragen. Dieses wird während und am Ende des Kurses ausgefüllt und per Mail zurückgesendet.
Die Beantwortung der vorgegebenen Fragen ist obligatorisch und ist Voraussetzung für das jeweilige Zertifikat / Teilnahmebestätigung.

Mit dem BAKA fit for future
Die gesamte Seminarreihe ist mehrstufig angelegt. Es gibt Grundlagen, Vertiefun- gen und Details. Für eine spätere Auffrischung gibt es das Modul Reminder. Der BAKA vergibt pro Seminar Credits (Punkte). Mit jedem Seminar sichert sich der Teilnehmer weitere Nachweise im Rahmen des BAKA Qualifizierungssystem für die nächsten Jahre.

Technische Voraussetzungen

Das Seminar findet ausschließlich Online mit dem Programm >Teams< statt. Die Teilnehmer erhalten vom BAKA die Zugangsdaten zu dem jeweilig angemeldeten Termin. Eine Installation von Programmen ist dafür nicht notwendig. Wir empfehlen, sich rechtzeitig (30 min vorher) als Teilneh- mer einzuloggen und die räumliche und technische Situation für den Seminarzeitraum vorzubereiten.

Anmeldung / Gebühr / Bestätigung

Die Anmeldung erfolgt über das Onlineformular.
Der BAKA bestätigt die Anmeldung. Die Rechnung erhält der Teilnehmer per E-Mail. Die Zahlung der Gebühr ist Voraussetzung für die Teilnahme. Sollte ein Termin nicht stattfinden können, so kann dafür ein anderer Termin genutzt werden. Die Gebühr wird erstattet, wenn kein Ersatztermin gefunden werden kann.
Gebühr 225,00 €
BAKA-Mitglieder 165,00 €
Preise netto zzgl. gültiger Mehrwertsteuer
20 % Frühbucherrabatt bis 14 Tage vor Veranstaltungstag.
Das Zertifikat erhält der Teilnehmer im Anschluss an das erfolgreich absolvierte Web-Seminar per E-Mail.

Zielgruppen /Teilnehmerkreis

Architekten, Ingenieure, Energieberater, Sachverständige, Handwerker und weitere relevante Berufsgruppen.

Hinweise

Der Kurs findet in synchroner Kommunikation statt. Auf die Fragen im Chat wird jederzeit eingegangen. Der Dialog und der Erfahrungsaus- tausch entsprechen dem Modul #D&E.

Merkblatt Online-Meeting

Für ein erfolgreiches Web-Seminar erhalten die Teilnehmenden Tipps und Hinweise.

Die Module

#ZA
Bauzustandsanalyse

Die Basis aller Entscheidungen ist die Bauzustandsanalyse. Mit den Ergebnissen werden alle weiteren Schritte zu einem effizienten Gebäude ermöglicht. Entscheidend ist dabei die ganzheitliche Erfassung des Gebäudezustandes. Dazu gehört auch die Bauforensik. Diese bildet den Kern der jeweiligen Vorgehensweise und der Strategie zu einem Maßnahmenkonzept.

#H
Gebäudehülle

Mit diesem Modul werden alle relevanten Bauteile der Gebäudehülle sowohl bautechnisch als auch bauphysikalisch im Detail behandelt. Es handelt sich um die äußere als auch um die innere Hülle, energetisch ist es auch ht‘. Mit dabei sind Themen wie Bauphysik, Bauchemie, Tragwerk bzw. Statik, Effizienz und Ökologie. Die darin enthaltenen Bauteile bilden rundum alles ab was zur Gebäudehülle im Ganzen gehört. Wichtig dabei ist, dass die jeweilige Schnittstelle zu den >benachbarten< Bauteilen, Techniken und Modulen erkannt werden und miteinander korrespondieren.

#T
Gebäudetechnik

Technik, die ein Gebäude braucht, nennt sich Gebäudetechnik. Dazu gehören alle TGA-Themen wie Heizung, Klima und Lüftung, Elektro, Leittechnik und Sanitär. Alles steht in enger Korrespondenz mit dem Modul #H, der Gebäudehülle. Die Themen werden in Einzelmodule aufgelöst und bilden so die Voraussetzung für mehr Transparenz für ein offenes Modulsystem, dass sich wie ein Puzzle ergänzt und aufeinander aufbaut.

#BP
Bauphysik

Ohne das Beherrschen elementarer Kenntnisse der Physik, ist das Bauen über Jahrtausende nicht möglich. Im Speziellen sprechen wir von der Bauphysik und damit auch von der hygrothermischen Bauphysik. In diesem Modul werden folgende Themen und Bereiche behandelt: Wärme, Feuchtigkeit, Akustik, Brandschutz, Tageslicht, Klima.

#R
Bauordnungs – und Bauplanungsrecht

In diesem Modul geht es um die relevanten Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Vorgaben die beim Bauen beachtet werden müssen, also Hindernisse für den Einen, Sicherheit für den Anderen. Eines davon ist das GEG-Gebäudeenergiegesetz das am 01.11.20 in Kraft getreten ist. Auch das EEG-Erneuerbare Energiegesetz in der novellierten Fassung steht im Programm dieses Modules. Welchen Einfluss hat dieses Modul #R auf alle anderen Module? Die Antwort ist, einen gewaltigen Einfluss. Von daher steht die Herausforderung: wie wird dieses Modul mit allen anderen clever verzahnt. Es gilt dabei Synergieeffekte rechtzeitig zu nutzen, Hindernisse zu erkennen und im Abgleich zum Modul #E die Effizienz an Gebäuden und Quartier zu sichern. Insgesamt steckt in diesem Themenbereich ein gewaltiges Potential. Es geht darum die wesentlichen Fragen beim Bauen aufzugreifen und diese mit den relevanten Modulen zu verknüpfen. Das Ziel ist, die rechtlichen Aspekte zu erkennen und im Mix der Module für die Praxis umsetzbar zu gestalten.

#F
Förderung und Finanzierung

Wie werden Klimaschutzziele mit öffentlicher Förderung gesichert? Mit diesem Modul werden die aktuellen Förderprogramme des Bundes mit der KfW, der BAFA und regionale Förderungen vorgestellt und erläutert. Dabei wird vor allem das BEG, das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude, das ab 2021 umgesetzt wird, vorgestellt. Welche Finanzierung zu welchem Effizienzkonzept passt und welche Programme kombinierbar sind, ist eine der vielen Fragen, die in diesem Modul behandelt werden.

#E
Effizienz

Effizient bauen fängt schon bei der Planung an, dabei sichert die Strategie den wesentlichen Baustein. Eine perfekte Gebäudehülle mit einer effizienten Anlagentechnik gepaart mit innovativen Lösungen auch im Quartier. Ist es die eigene Stromproduktion? Effizienz ist das Ergebnis einer Kombination verschiedener Elemente. Je besser die Bauteile, die Systeme intelligent vernetzt sind, umso höher ist das Effizienz-Niveau, umso höher ist der Anteil des Beitrages zum Klimaschutz. Ohne fossile Energiequellen zu einem CO2-neutralen Gebäude oder Quartier zu kommen, ist eines der Ziele. Effizienz bedeutet auch Ressourcen zu schützen, zu schonen, den Stoffkreislauf und die graue Energie zu beachten.

#P&H
Praxis und Handwerk

Mit dieser speziellen Modulgruppe erfolgt der notwendige Abgleich zwischen Theorie und Ausführung (Praxis).

#P&I
Praxis und Innovation

Innovationen und Produktsysteme liefern die Lösung für die vorher aufgezeigten bautechnischen und energetischen Ansätze. Dazu werden die Komponenten aus Handwerk und innovativen Produkten als realisierten Beispiele aus der Praxis in den Kurs als Module integriert.

#A&K
Ausbau und Komfort

Es sind alle notwendigen Bauteile und Bausteine die zum Ausbau eines Gebäudes erforderlich sind. Damit verbunden ist der Komfort, der durch das effiziente Zusammenwirken der Makromodule entsteht. Zu den Einzelmodulen gehören vielfältige Bauteile, Materialien und Aufgaben, die mit einer Vielzahl von Gewerken effizient korrespondieren müssen. Es sind z.B. Oberflächen an Fußböden, Wänden und Decken mit den unterschiedlichsten Ansprüchen. Dazu gehören auch die Sondermodule wie #Brandschutz, #Schallschutz, #Arbeitsschutz u.v.m. Es gehört aber auch der nachhaltige Einsatz von Material und dessen Verarbeitung dazu.

#D&E
Dialog und Erfahrung

Dialog und Erfahrung stellen den wesentlichen Bestandteil des modularen Formates dar. Das bedeutet: Austausch von Erfahrungen – Probleme gemeinsam lösen – Kompetenz und Wissen gemeinsam nutzen – Ein Team bilden. Erfolg mit Effizienz verknüpfen. Dieses Modul stellt zu jedem Kurs den Anfang und den Abschluss dar und ist gleichzeitig die Verknüpfung zum nächsten Kurs.


Ökologie & Umwelt

Mit der Ökobilanz bei Bestandsgebäuden wird der Nachweis erstellt welche graue Energie weiter genutzt wird, welche Rohstoffe und damit Ressourcen geschützt und damit erhalten bleiben – dies bei maximalem Erhalt der bestehenden Bausubstanz. Es ist ein Indikator für den aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

#S
Suffizienz

Der Begriff Suffizienz (von lat. sufficere, dt. ausreichen) steht in der Nachhaltigkeitsforschung, Umwelt- und Naturschutzpolitik für das Bemühen um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch.