Pressemeldungen



"Digitalisierung zwingt uns zu kollaborativer Arbeit"
BAKA Tagung 2018 GENIAL DIGITAL?

Datum: 04.07.2018
.
Sowohl bei der Sanierung im Bestand als auch im Neubau kann digitale Technik Zeit und Geld sparen. Doch es hilft nichts, wenn entweder nur Planer oder nur Handwerker mit digitaler Unterstützung arbeiten. Besser wird es nur mit Vernetzung. Da waren sich alle Teilnehmer der BAKA-Konferenz am 12. Juni 2018 in Berlin "Genial Digital" einig.

Fize-BAK
Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK)

Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft ist nicht nur ein bloßer technischer Fortschritt. Sie hat auch einen interessanten Nebeneffekt, findet Wilhelmina Katzschmann, Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und Leiterin des Mannheimer Ingenieurbüros IGB: "Sie zwingt uns zu kollaborativer Arbeit", sagte die Expertin. Katzschmann hielt bei der Tagung "Genial digital?" des Bundesverbandes Altbauerneuerung Anfang Juni im Haus des deutschen Handwerks in Berlin ein leidenschaftliches Plädoyer für moderne technische Lösungen in der Bauplanung und -Ausführung. Ein Bild, das die Ingenieurin zeigte, dürfte den meisten Teilnehmern der Tagung eindrücklich in Erinnerung bleiben: Die Planer der einzelnen Gewerke – Elektro, Sanitär, Lüftung und Statiker – sitzen gemeinsam mit Architekten und Ingenieuren an einem virtuellen Tisch und tauschen sich laufend über den Bauprozess aus. Beispielhaft zeigte Katzschmann, wie ihr Büro bereits heute konsequent mit digitalen BCF-Plattformen (Building Collaboration Format) arbeitet und damit quasi fehlerfrei Änderungen in die Planung übernehmen und anderen Bau-Beteiligten übermitteln kann. Die Dimensionierung von Heizungs- und Rohrnetzen etwa erfolgt bei IGB schon heute weitgehend automatisch. "Wir müssen lernen, miteinander zu reden", betonte Katzschmann.


Wilhelmina Katzschmann, Bundesingenieurkammer, Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz

Allein: Es fehlt noch an einer zuverlässigen übergreifenden Software und Technik mit einer Schnittstelle, die alle Bauleute, Handwerker und Planer zusammenbringt, ohne dass zu viel Aufwand entsteht. Das war eines der Hauptprobleme, das auch die anderen Beteiligten bei der BAKA-Tagung immer wieder nannten. "Es hilft nichts, wenn die Handwerker nun alle mit einem iPad auftreten", sagte Alexander Barthel, Abteilungsleiter Wirtschaft, Energie und Umwelt beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Diesen Punkt betonte er auch in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus der Branche und der Bundesregierung. "Allein mit digitaler Technik löst man nicht alle Probleme." Teilweise stießen Handwerker auch auf ganz simple Hindernisse, wenn sie beispielsweise in ländlichen Gebieten eine mobile Internetverbindung zu ihrem Datenpool aufbauen wollten. Der schnellen Einführung und Übernahme digitaler Planungstechnik im Handwerk stehe zurzeit auch die hohe Kapazitätsauslastung seiner Branche entgegen. Mit anderen Worten: Es fehlt auch schlicht die Zeit, um neue digitale Tools zu testen und fehlerfrei alle Beteiligten einzubinden. Gleichwohl sieht Barthels, dass durch digitalisierte Planung die Wertschöpfung im Handwerk, die Sicherheit und die Vernetzung verbessern wird. Nicht zuletzt ergäben sich auch neue Geschäftsmodelle beispielsweise im Bereich Smart Home.

Die Fachleute der Bundesregierung machten auf einige Programme des Bundes aufmerksam, mit der die Digitalisierung am Bau vorangetrieben werden soll. Lothar Fehn Krestas, Abteilungsleiter im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), nannte etwa die Schaffung von Kompetenzzentren und die Begleitung bestimmter Pilotprojekte wie etwa das Hochhaus "Scheibe C" in Halle – ein Plattenbau, der mit serieller Bauweise und digitalen Planungsprozessen in der Hälfte der sonst üblichen Bauzeit entkernt und umgebaut wurde, zu einem Wohnhaus mit kleinteiligen Studentenwohnungen. Krestas ließ in der Diskussion mit den anderen Teilnehmern aber auch durchblicken, dass sich die Akteure in der Praxis ebenfalls bewegen müssten. Alexander Renner, Leiter des Referats für Energiepolitische Grundsatzfragen im Gebäudebereich im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), pflichtete ihm bei und betonte die Chancen, die digitale Planungsprozesse für die energetische Optimierung von Gebäuden haben können.

Aus Sicht von BAKA-Vorstand Ulrich Zink erlaubt die Digitalisierung ganz neue Herangehensweisen an die energetische Sanierung. "Hier hilft in jedem Fall die enorme Verbesserung und die Verarbeitungsmöglichkeit von Informationen zu baulicher und umwelttechnischem Zustand", ist Zink überzeugt. Geteilte digitale Planung helfe dabei, Bauherren, Eigentümern und Planern sowie Handwerkern einzelne Daten transparent darzustellen – und damit die Effekte, die eine energetische Sanierung auf die technischen Gebäudewerte haben kann.


Ulrich Zink Vorsitzender, BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V.

Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK), glaubt, dass digitale Planungsprozesse wesentlich zur Kosteneffizienz beitragen können. Nicht zuletzt gehe es auch um die bezahlbare Sanierung im Bestand. "Die Mehrzahl aller Baumaßnahmen in Deutschland finden bei bestehenden Gebäuden statt." Auch hier könnten BIM-Modelle und andere digitale Assistenten helfen und würden sich auch schon durchsetzen. "Da stellt sich die Frage, ob wir irgendwann überhaupt noch Menschen benötigen, die einen Bauprozess planen", sagte Müller – um gleich die Antwort mitzuliefern: "Selbstverständlich wird sich das Berufsbild des ganzheitlich planenden Architekten nicht ändern." Lediglich die technischen Werkzeuge würden weiterentwickelt. "Der Anwender bleibt aber immer ein Mensch", so Müller.




Bildergalerie der Tagung

BAKA mit Innovation, Bildung und Effizienz auf der bautec

Datum: 26.03.2018
Berlin./. Die Messestimmung konnte in Halle 23b nicht besser sein. 4.300 Zuhörer im FORUM Zukunft Bau als Gäste bei den Vorträgen, Talk- und Diskussionsrunden und Preisverleihungen. Der BAKA Bundesverband Altbauerneuerung überzeugte mit den Projekten Innovation, Bildung und Effizienz an jedem Tag der Messe die Besucher.
Der bautec.BÄR wurde als Publikumspreis im Rahmen des bautec.INNOVATION AWARD verliehen. Am Tag der Immobilienwirtschaft stimmten die Akteure für Lösungen mit einer klaren Wohnraumoffensive.
Erstmals in Berlin: der Wettbewerb Studenten I Gestalten I Zukunft. Neun Teams aus Hochschulen und Universitäten Deutschlands zeigten ihre Visionen der Zukunft.


Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Das Forum "Zukunft Bau - Praxis Altbau" lockte mit seinen Programmhighlights ca. 4.300 interessierte Zuhörer an 4 Messetagen an. Dabei überzeugte das große Themenspektrum von Fachvorträgen, Talkrunden, Symposien und Wettbewerben das Publikum.
Das Forum Zukunft Bau startete das Programm 2018 mit den Kernthemen Effizienz, Digital, Praxis. Welche Herausforderung stellen Energiewende und der demographische Wandel an die Immobilien im Bestand? Mit dieser Frage eröffnet Professorin Katja Biek von der Beuth Hochschule das Forum. Spannende Vorträge mit den Themen Effizienz, Quartiersbetrachtung, digitale Welt und Altbaupraxis bildeten den roten Faden. War das Bauen früher einfacher? Stehen sich die heutigen Akteure alle nur gegenseitig im Weg? Muss der Bau wieder zurück in die Hände des Handwerks und der planenden Ingenieure und darf kein Spielfeld von Gutachtern und Anwälten sein. Klare Ziele der Baubranche. Viele tolle Beispiele, die auch Mut machen. Und praxisnah bis zum letzten Vortrag. Oliver Solcher, SV und Geschäftsführer Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. fesselte seine Zuhörer bis zur letzten Minute: "Das Luftdichtigkeitskonzept in der Sanierung – sind wir noch ganz dicht?"

Effizienz, Bezahlbarkeit, Altbau, Neubau.

Am Tag der Immobilienwirtschaft verknüpfte Moderator Michael Fabricius, Journalist aus der Redaktion Immobilien der Tageszeitung WELT die Themen Energiewende, Effizienz, Bezahlbarkeit, Altbau, Neubau. Wir müssen rasch an der Lösung der Wohnungsengpässe in den städtischen Wachstumsräumen weiterarbeiten und damit beginnen, die regionalen Ungleichheiten wirkungsvoll zu bekämpfen.

Und das waren die Kernfragen in diesem spannenden Symposium: "Scheitert die Energiewende am Gebäudebestand?", "Was macht das Wohnen teuer?" Ist eine Senkung der Baukosten überhaupt möglich und wie ist die Schaffung von Bauland wirtschaftlich vertretbar möglich. Große komplexe Themen mit viel Klärungsbedarf. Eine Botschaft an die neue Große Koalition für eine wirkungsvolle politische Lösung dieser spannenden Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft.


Donnerstag war Bildungstag.

Im Rahmen eines Diskussionsforums unter dem Thema »Zukunft Bestand: Umbauen, Umnutzen, Umdenken« auf der bautec 2018 in Berlin stellten Jana Reichenbach-Behnisch (rb Architekten, Leipzig), Philip Norman Peterson (Holzer Kobler Architekturen GmbH, Zürich, Berlin) und Andreas Müsseler (Meili, Peter GmbH, Zürich, München) ihre Positionen zum Umgang mit unserem baulichen Erbe vor. Die Schwerpunkte der Referenten und ihrer Büros reichen von städtebaulichen Überlegungen bis hin zu konkreten Nutzungskonzepten einzelner Gebäudeteile. Allen gemeinsam ist eine spezielle emotionale Komponente, die viele Neubauprojekte vermissen lassen, und die durch die persönliche Auseinandersetzung mit dem Ort, der Nutzung, der Relevanz und der Historie des Gebäudebestandes entsteht.
Bildung als politische Aufgabe
Mit Eröffnungsgrußworten und Positionen in der Diskussionsrunde haben sich Frau Monika Thomas und Herr Lothar Fehn Krestas als Vertreter des BMUB Bundesministerium für Umwelt, Natur, Baut und Reaktorsicherheit klar zum Thema Bildung als Zukunftsaufgabe bekannt. Die Weichenstellung für die Zukunft liegt in den Händen der nächsten Generation, dabei spielt die Digitalisierung eine Schlüsselrolle, so Fehn Krestas.

Mit welchen Zukunftsthemen beschäftigen sich Studierende an den Hochschulen und Universitäten schon heute? Neun Teams aus ganz Deutschland - Konstanz, Stuttgart, München, Wuppertal, Berlin - traten als Finalisten im öffentlichen Forum gegeneinander an. Die Fachjury Prof. Dr. Uta Pottgiesser, Universität Antwerpen, Prof. Ralf Niebergall Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, Prof. Dr. Dr. Bernd Wegener, Humboldt Universität Berlin, Benedikt Hotze, BDA verfolgten die Präsentationen hautnah in der ersten Reihe. Es blieb spannend bis zu letzten Sekunde. Und dann Gleichstand auf Platz eins! Die Finalabstimmung der Jury:
Der 1. Preis ging an das Team 07 der Beuth Hochschule für Technik Berlin, mit dem Projekt "PROGRESS Mit Geschichte in die Zukunft". Ein industriell geprägtes, ehemaliges Braunkohleabbaugebiet mit einer Brikettfabrik südlich von Leipzig wird zu einem Wohngebiet, mit ca. 100 Wohneinheiten, mit generationsübergreifendes, sozial-integriertes Leben in und mit der Natur.
Den 2. Preis erhielt Team 08 von der Technischen Universität München mit dem Projekt. "Reversible Monument- Revitalisierung zerstörter Gründerzeitbauwerke an einem Beispiel in Mostar, Bosnien u. Herzegowina". Der 3. Preis ging, mit nur einem Punkt Unterschied an das Team 04, der Akademie der Bildenden Künste aus Stuttgart. Das Thema: "Stuttgart 22+ - Rahmenplan mit Pionierflächen, Gebietsmanagement und kollaborativen Strategien.
Für die Platzierten gab es Geldpreise über 1.000, 500 und 200 €, gesponsert von der Messe Berlin, weiterhin Bildungsgutscheine für ein Praxis-Intensiv-Seminar "Gebäudediagnose und Energieeffizienz" und das Fachbuch Almanach Bauen im Bestand, jeweils vom BAKA. Alle Teams hatten sich den Sieg vorgenommen, so wurde anschließend noch ausgiebig diskutiert. Der interdisziplinäre Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und Gästen ist ein wichtiger Weg und führt zur nächsten Auslobung 2019. Zukunft Gestalten bleibt eine Daueraufgabe, insbesondere für junge Menschen, so der Auslober dieses Wettbewerbes.

Der bautec.BÄR 1.0 wurde erstmals verliehen
Eine weitere Premiere zur bautec 2018 war die Auslobung des bautec.INNOVATION AWARD. Bei ihrem Messerundgang nahm sich Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks gerne Zeit, um sich die Exponate der Nominierten von Ulrich Zink, BAKA-Vorsitzender genauer erläutern zu lassen. Die Sonderschau in Halle 23b war immer gut besucht.
Am letzten Messetag um 13:00 Uhr erfolgte die öffentliche Preisverleihung. Drei Preise und zwei Anerkennungen wurden von Esther Piel, Projektleiterein der bautec von der Messe Berlin und Ulrich Zink, Vorsitzender des BAKA Bundesverband Altbauerneuerung überreicht. Gestartet wurde mit der Anerkennung und so blieb es spannend, wer den ersten bautec.BÄR 2018 erhält
Und so hat das Messepublikum entschieden:
Platz 1 ging an Ulrich Brunner GmbH, Eggenfelden, mit der BRUNNER Heizzentrale BHZ, eine Heizzentrale aus modular erweiterbare Hydraulikbox für komplexe Heizsysteme. Platz 2 ging an Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Köln, für den HottScan HS-1, ein System zur automatisierten Erfassung von 3D-Messwerten inklusive 360°-Fotos, Platz 3 ging an PERI GmbH, Weißenborn, für das DUO Verbundschalungssystem, die universelle Leichtschalung für Wände, Fundamente, Säulen und Decken. Eine Anerkennung erhielt C³-Carbon Concrete Composite e.V., Dresden, für Carbonbeton, eine korrosionsbeständige, hochtragfähige und nachhaltige Alternative zu Stahlbeton. Eine weitere Anerkennung erhielt LTM GmbH, Ulm, für den LTM Thermo-Lüfter 200-50 mit Sensorik, eine Lösung für eine intelligente Kellerlüftung. Mehr unter innovation-bauen.de

pm_bautec_2018.pdf (148 KB)

BAKA mit neuen Zukunftsprojekten auf der bautec

Datum: 05.02.2018
bautec 2018 20. bis 23. Februar 2018
FORUM Zukunft Bau Halle 23b


Innovation, Bildung und Effizienz sind die drei Schwerpunkte, die der BAKA Bundesverband Altbauerneuerung in den Fokus seiner zahlreichen Aktivitäten auf der bautec 2018 stellt. An den vier Messetagen dürfen sich die Besucher auf spannende Impulsprojekte freuen. Über 60 Vorträge und Podiumsdiskussionen sind hochkarätig besetzt. Der bautec.INNOVATION AWARD wird erstmals als Publikumspreis verliehen. Thementage für die Immobilienwirtschaft und ein Wettbewerb der Hochschulen zeigen eindrucksvoll das Leistungsspektrum des BAKA, s. Dreh- und Angelpunkt der Fachmesse ist damit die Halle 23b, sie wird so das Kompetenz- und Informations-Zentrum der bautec 2018.

Dienstag 20. Februar 2018
Das Forum Zukunft Bau startet das Programm 2018 mit den Kernthemen Effizienz, Digital, Praxis. Welche Herausforderung stellen Energiewende und der demographische Wandel an die Immobilien im Bestand? Mit dieser Frage eröffnet Professorin Katja Biek von der Beuth Hochschule das Forum. Neun spannende Vorträge mit den Themen Effizienz, Quartiersbetrachtung, digitale Welt und Altbaupraxis bilden den roten Faden als Auftakt der bautec 2018.

Mittwoch 21. Februar 2018
Moderator Michael Fabricius, Journalist aus der Redaktion Immobilien der Tageszeitung WELT verknüpft am Tag der Immobilienwirtschaft die Themen Energiewende, Effizienz, Bezahlbarkeit, Altbau, Neubau. Prominente Gäste aus der Politik und den großen Immobilienverbänden unterstützen Fabricius bei seinem Vorhaben. Den BAKA-Verantwortlichen ist es auch in bewegten politischen Zeiten gelungen prominente Referenten zu gewinnen. So wird Iris Gleicke, Staatsekretärin im BMWi, den Auftakt zum Thementag gestalten. In zahlreichen Impulsvorträgen werden ganz bestimmt unterschiedliche Lösungsansätze zum Vorschein kommen. Fragen wie "Scheitert die Energiewende am Gebäudebestand?" oder "Was macht das Wohnen teuer?" dürften in der abschließenden Talkrunde für kontroversen Diskussionsstoff sorgen.
An dieser Talkrunde haben Vertreter der Ministerien BMUB und BMWi, der Immobilienverbände mit Ingeborg Esser (GdW), Christian Bruch (BfW) Martin Kaßler (DDIV), sowie Christian Huttenloher (DV) ihre Teilnahme zugesagt.
Der Tag klingt mit der Bauherrenpreisverleihung im Palais am Funkturm aus.

Donnerstag 22. Februar 2018
Zukunft Bestand: Umbauen, Umnutzen, Umdenken
Der Umgang mit dem Baubestand ist eine bedeutende Aufgabe der Zukunft. Dabei geht es nicht nur um die energetische Sanierung, sondern auch darum, zukunftsorientierte Nutzungskonzepte zu entwickeln. Es gilt auch eine sinnvolle Nachverdichtung von Städten und den Erhalt von wichtiger Baukultur zu fördern.
Das Diskussionsforum steht unter dem Thema »Zukunft Bestand: Umbauen, Umnutzen, Umdenken«.

Wettbewerb Studenten - Gestalten - Zukunft
Mit welchen Themen beschäftigen sich Studierende an den Hochschulen und Universitäten heute? Dies ist und war Ziel des Wettbewerbes. Nach den Vorausscheidungen treten in der letzten spannenden Runde neun Teams aus ganz Deutschland - Konstanz, Stuttgart, München, Wuppertal, Berlin - im öffentlichen Forum gegeneinander an. Ihre Themen streifen alle Bereiche der Gegenwart und Zukunft. Jedes Team zeigt seine ganz eigene Sichtweise der Dinge. Alles ist jedoch auf konkrete Projekte ausgerichtet. Einzureichen waren studentische Projektarbeiten aus den Aufgabenfeldern Raum, Gebäude, Quartier, die sich an Nachhaltigkeitsaspekten orientieren und die Themen Suffizienz, Effizienz, Konsistenz behandeln.
Die Fachjury ist hochkarätig besetzt: Prof. Dr. Uta Pottgiesser, Universität Antwerpen, Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, Prof. Ralf Niebergall Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, Prof. Dr. Dr. Bernd Wegener, Humbold Universität Berlin, Dr. Thomas Welter, BDA. Die Gewinner werden durch das Votum der Jury im Forum life ermittelt.
Es bleibt daher spannend bis zu letzten Sekunde.
Get Together zum Ausklang
Geselliger und fachlicher Austausch der Teams Studierende, Lehrende, Zuhörer.

Freitag 23. Februar 2018
Das Unmögliche Lösen: Gewerke übergreifend Denken und Handeln
Einmal mehr gehen die Referenten am letzten Messetag wichtigen Fragestellungen nach. War das Bauen früher einfacher? Stehen sich die heutigen Akteure alle nur gegenseitig im Weg? Gemeinsam mit den Besuchern diskutieren die Referenten, wie die Partner am Bau heute aufgestellt sein müssen um das scheinbar Unmögliche zu lösen. Die Veranstaltung wird zeigen, wie der Bau wieder in die Hände des Handwerks und der planenden Ingenieure kommt und nicht zum Spielfeld von Gutachtern und Anwälten wird.

Der bautec.BÄR wird erstmals verliehen
Premiere zur Bautec 2018: Wer wird der Gewinner des neuen Bautec Award? 15 nominierte Unternehmen bewerben sich für den neuen Innovation Award. Als Publikumspreis ist der Besucher die Fachjury. Punkt 13 Uhr steht es fest, drei Preise werden an die Systemlösungen mit den meisten Punkten öffentlich verliehen.

Von der Innovation zur Praxis
In der Vortragsreihe wird der Ausblick auf 2050 gewagt. Die Themen sind: Effizienz, Hydraulischer Abgleich, Luftdichtigkeit und Netzwerkversorgung. Dabei werden sowohl Hindernisse als auch die Chance im Handwerk und der Planung für die Steigerung der Effizienz im Gebäudebestand vorgestellt.

Führungen und Rundgänge an 3 Tagen
Auf dem Messestand des BAKA starten an drei Messetagen Rundgänge, zu denen der Bundesverband zusammen mit der Fachzeitschrift Modernisierungs-Magazin einlädt. Am Mittwoch, 21. Februar startet die Rundtour um 10.30 und 13 Uhr, am Donnerstag, 22. um 10.30 Uhr und am Freitag, 23. Februar um 10.00 Uhr. Die Teilnahme an den etwa zweistündigen Touren ist übrigens kostenfrei. Wegen der begrenzten Anzahl von Teilnehmern ist eine Anmeldung erforderlich.
Die Anmeldung erfolgt über www.bakaberlin.de. Die registrierten Teilnehmer bekommen ein kostenfreies Tagesticket zugesandt. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2018.

Programmübersicht - Online
Das komplette Programm ist unter www.bakaberlin.de zu finden.
Programm gesamt oder Programm Seiten

Download Pressemeldung

PM bautec - starke Formate mit dem BAKA


Beitrag zur Serie des Deutschlandfunks: Richtig dämmen - Teil 4

Datum: 09.11.2017
Die schwierige Sanierung denkmalgeschützter Häuser

Ulrich Zink steht vor einer Grundschule im Berliner Bezirk Pankow und blickt an der Fassade empor.
"Das ist eine wunderschöne Klinkerfassade mit Schmuckteilen, die wir saniert haben."...

Das vollständige Interview gibt es hier.

Aufklärung & Information rund um die Immobilie

Datum: 07.09.2017
Berlin, 07.09.2017 - Fördermittel & Innovationen für den Altbau und Neubau
BAKA Forum - Praxis Altbau beim Dortmunder Herbst auf der HAUS & WOHNEN


Was die Bauherren gerade brennend interessiert, hat der BAKA in diesem Jahr als Highlights voll in die Waagschale geworfen. Die Themen sind dabei Energieeffizienz, Feuchtigkeit, Schimmel, Brandschutz, Einbruchschutz vor allem auch das Thema Finanzierung und Vermögensbildung. Wie geht das mit der Qualitätssicherung beim Bauen und welche tollen Produktneuheiten gibt es aktuell?

Auf das "Haus&Wohnen-Rundum-sorglos-Paket" können sich Eigentümer, Kaufinteressenten, Erben und alle Immobilieninteressierten in diesem Jahr in der Halle 4 Stand C 44 beim BAKA besonders freuen.
Ein echter Dreiklang: Vortrag - Beratung - Praxis

Mit dabei sind tolle Innovationen, von der Bundesbauministerin auf der BAU im Januar 2017 in München ausgezeichnet, zu den Themen Bauwerksabdichtung, Schimmel und moderne Dachdeckung.
Das Vortragsforum ist wieder so geplant, dass ausreichend Zeit ist für individuelle Nachfragen der Zuhörer an den Referenten.
Was interessiert Immobilieneingentümer Bauherren derzeit am meisten? Experten des BAKA und der Netzwerkpartner sind von 10-18 Uhr täglich als Ansprechpartner vor Ort.
Als Kooperationspartner in diesem Jahr sind mit dabei:
Haus & Grund Landesverband Westfalen, Energieagentur.NRW, Wirtschaftsverband Brandschutz e.V. und MLP Finanzberatungszentrum.

Online Beratungs-Termin schon vor Messebeginn buchen

Für alle, die sich einen Termin mit einem Experten sichern wollen, bietet der BAKA mit der Messe das Online-Portal "Termin mit Experten buchen" ab sofort an. Termin hier buchen

Download Pressemeldung

PM Dortmund 2017 - Dreiklang


Sie sind hier: BAKANetzwerk > Presse