BAKA Projekte aus der Praxis

Sie suchen Ideen für ihr Umbauvorhaben, haben noch keine Vorstellung, wie aus der Bruchbude Ihr Traumhaus wird?
Hier finden Sie eine Auswahl von realisierten Projekten aus der Praxis unserer BAKA Experten.
Die Projekte werden regelmäßig auf den unterschiedlichen Stationen der BAKA on Tour Serie ausgestellt.

Effizienzhaus im Denkmal

Das 2-geschossige vollunterkellerte massive Wohnhaus mit Putzfassade und Satteldach enstand Ende des 19. Jahrhundert. Die beiden straßenseitigen Fassaden sind mit gründerzeitlichem Stuck gestaltet, der klassizistische Formen aufgreift. An der Westseite des Hauses befindet sich ein Hof mit jüngeren
Anbauten und einer nachträglich angefügten Toreinfahrt. Die Eintragung zum Baudenkmal erfolgte
am 29.11.2012. Das Gebäude wurde ausschließlich als Wohngebäude genutzt. Vor Beginn der Sanierung stand das Denkmal über mehrere Jahre leer und wird zukünftig für drei Wohnungen saniert.

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Die Schule

80 Prozent weniger Energiebedarf durch erneuerbare Energiequellen war das ambionierte Ziel bei der energetischen Sanierung.Denn die fünf Altbauten aus den 1960er Jahren galten mit ihrem Energiebedarf von 592 kWh/m²a als "Energiefresser".
Die Erfolgsfaktoren dieser Herkulesaufgabe: eine ganzheitliche Planung als komplexes System, aktive Nutzung von Produktinnovationen, sämtliche Energiesparpotentiale heben und alle Gewerke optimal aufeinander abstimmen.
Das Ergebnis: Es wurden 95 Prozent Endenergie-Einsparung erreicht. Eine tolle Schule für das Lernen von morgen.

Thermografie

Die Thermografie ist ein Wärmebild mit der gemessenen Oberflächentemperaturen des aufgenommenen Objektes. Diese Art der Analyse wird u.a. eingesetzt in den Bereichen:
  • Sanierungsvoruntersuchungen als Ausgangspunkt für die Bewertung der Bauteile
  • Qualitätskontrolle bei der Ausführung während und zum Abschluss der Maßnahme
  • Instandhaltung durch Leckortungen von Leitungen und Anschlüssen aller Art



  • Das Denkmal

    Das ehemalige evanglische Gemeindehaus in Berlin-Pankow wurde 1900 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Der durch neugotische Elemente verzierte Klinkerbau mit Putz und Stuckelementen war trotz mehrmaligem Umbau in der Grundstuktur erhalten. Im Herbst 2006 entschied
    sich der Verein "KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not" für das Gebäude als Standort für die freie und integrative Montessori Grundschule Pankow.
    Der BAKA begleitete die Gesamtbetreuung dieses Modellprojektes einer nachhaltigen Gebäudesanierung. Durch Planungs- und Arbeitsleistungen, Sach- und Geldspenden sowie Fördermitteln wurden die Finanzierung, Ausführung und Fertigstellung samt Qualitätssicherung und Monitoring sicher gestellt.

    Die Kita

    Für die Sanierung und den Umbau von 4 Gewerbeeinheiten des Bestandes zur förderfähigen Kindertagesstätte nach "Münchner Qualitätsstandard" mussten sehr hohe energetische und ökologische Anforderungen erfüllt werden.
  • Rückbau aller alten vorhandenen Einbauten
  • Einbau eines vorgestellten Erschließungsteils zur Optimierung der internen Raumorganisation
  • Erneuerung aller technischen Anlagen, Einführung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Anbindung an Fernwärme
  • individuelle, lichtoffene Grundrissgestaltung, optimale Ausnutzung aller Räume und Nutzflächen
  • kindgerechte Gestaltung zur flexiblen Nutzung als Kindertagesstätte
  • minimaler Energieverbrauch durch luftdichte, erstklassig gedämmte Gebäudehülle

  • Das Fachwerkhaus

    Auf dem ca. 3.000 m² großen Grundstück an der Dorfstraße in Fuhrberg befindet sich ein ehemals landwirtschaftlich genutztes Gebäudeensemble aus dem 19. Jahrhundert. Die Gebäude wurden im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaut, sodass heute von der ursprünglichen Gebäudestruktur nur noch einzelne Teile vorhanden sind. Die Grundrissaufteilung mit vielen kleinteiligen, teilweise gefangenen Räumen, die viel zu steile Treppe, die schon einem der Vorfahren zum Verhängnis wurde, die schlichten, nur auf die Funktion des Säuberns ausgerichteten Baderäume, auch noch von der Küche aus zugänglich, sollten verändert werden.

    Das Gutshaus

    Der ehemalige Gutshof ist seit 1200 in Familienbesitz der Bauherren. Das Hauptgebäude wurde 1881 erbaut, im gleichen Baustil kam 1912 ein Anbau hinzu. Bauliche Veränderungen zu DDR-Zeiten nahmen jedoch Einfluss auf das Erscheinungsbild der Häuser.
    Seit 25 Jahren waren die Gebäude nicht bewohnt. Quasi als Urenkel hatten sich die jungen Eigentümer
    vorgenommen, die erste Etappe einer energieeffizienten Sanierung mit vielen Eigenleistungen zu realisieren. Die Sanierung erfolgte auf Grundlage der Gebäudediagnose idi-al. Das Projekt ist Teil des dena-Modellvorhabens "Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus" und hat alle geplanten energetischen
    Ziele übertroffen.

    Mehrfamilienhaus

    Vorder- und Rückgebäude in der Isabellastraße wurden hochwertig gedämmt, die Dächer erneuert und neuer Wohnraum durch den Dachgeschossausbau geschaffen. Der zukünftige Energiestandard wird mehr als 15% unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 liegen (KFW-Effizienzhaus 85) und unterschreitet damit den heutigen Neubaustandard. Die Sanierung trägt entscheidend zu besserem Stadtklima und globalem Klimaschutz bei: die CO2-Reduktion beträgt 75-90 Prozent.

    Wohnhaus in Bad Schwartau

    Das verkleidete Fachwerkhaus steht in Bad Schwartau (bei Lübeck) auf einem großen, dicht
    bewachsenen Grundstück. Es entsprach nicht mehr den Ansprüchen an
    Wohnkomfort und Energieeffizienz. Die Familie wünschte den Erhalt des bestehenden Hauses und
    entschied sich für eine Total-Sanierung. Darüber hinaus war die Schaffung neuen Wohnraumes
    wichtig, um Raum für die Bedürfnisse der Familie zu bieten. Das Gebäude wurde um einen zweigeschossigen Anbau erweitert. Die Ergänzung durch einen modernen Baukörper nimmt im Obergeschoss das Eltern-Schlafzimmer auf. Das Erdgeschoss verfügt über ein über Eck angelegtes Panoramafenster. Hier wird der Wohnraum in den Garten erweitert und bildet das Bindeglied zwischen Innen- und Außenraum.

    Der Speicher

    Der denkmalgeschützte, Ende des 19. Jh erbaute Speicher mit seinen in der örtlichen Ziegelei Hofzumfelde gebrannten gelb-roten Ziegeln, seinem kräftigen Holztragwerk sowie vielen originalen Ausstattungsteilen sollte als Kulturzentrum der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit dem Werk des Schriftstellers Uwe Johnsons dienen. Das Haus ist überregional mit anderen Literaturhäusern verbunden. Lesungen, Diskussionen, Vorträge und Filmvorführungen, auf den Schriftsteller bezogen, bilden das Rahmenprogramm.

    Haus im Haus Konzept

    Ein klassisches Treppenhaus war die Verbindung zwischen den jeweiligen Wohnungen im 1. OG und DG. Trotz des DG Ausbaus vor 3 Jahren zu vollwertigem Wohnraum, spielte sich der Alltag weiterhin auf der Ebene des 1. OG ab. Im DG befand sich ein großes Gästezimmer, Bad und ein Hobbyraum und eine Dachkammer. Im 1. OG befanden sich die Küche, das Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer sowie das Bad.

    Die Villa

    Die unter Denkmalschutz stehende Villa Seeblick befindet sich direkt an der Strandpromenade im Ostseebad Heringsdorf auf Usedom. Sowohl für den Bauherrn als auch für den Architekten galt es, die klassizitisch, im Stil Pallandianischer Landhäuser nachempfunde Villa als städtebauliches und kulturelles Erbe in angemessener Form zu sanieren, restaurieren und modernisieren.
    Viele Ereignisse haben die Altbauerneuerung über 14 Jahre verhindert. Der vom Alteigentümer gestellte Rückübertragungsantrag im Jahr 1990 führte erst 1998 zum Erfolg.
    2004 begann die Sanierung auf Grundlage der idi-al Gebäudediagnose.

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    Das Stadttheater

    Das Stadttheater Fürth steht mitten in Fürth, direkt an der Bundesstraße 8. Es wurde in den Jahren 1901 und 1902 nach Plänen des Wiener Architektenbüros Fellner & Helmer erbaut.
    Die Eröffnung war im September 1902. Das Gebäude wurde im neubarocken Stil erbaut, die Inneneinrichtung folgt dem Stil des Neurokoko. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

    Das Klinikum

    Für die Röntgenabteilung wurde ein neues Angiographiegerät aufgestellt, an dem kleinere Eingriffe durchgeführt werden können und sollen. Deshalb wurde der entsprechende Raum nach DIN 1946, Teil 4 hygienisch in Klasse B1 eingestuft. Dies bedingte eine Modernisierung der zugehörigen raumlufttechnischen Anlage.
    Da absehbar weitere Geräte für eine moderne Diagnostik angeschafft werden sollen, wurde der Volumenstrom der Anlage überprüft bzw. neu berechnet.

    weitere Projekte folgen


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